Zombies und Prinzessinnen

"Zombies und Prinzessinnen" übernahmen von September 2012 bis Februar 2013 das Zepter in der Heinrich-Zille-Schule (HZS) mit Zaubertränken, epischen Schlachten und nicht zuletzt der Suche nach Freiheit, Verständnis und Freundschaft.

Über viele Monate traf sich eine Gruppe von 16 Schülerinnen und Schülern aus den 3. und 4. Klassen einmal wöchentlich, um eine Geschichte zu entwickeln, Szenen zu filmen und einen kurzen Film zu produzieren. Das Kooperationsprojekt des Vereins Freunde der Zille-Schule e.V. und der HZS wurde von der Stiftung Mitarbeit finanziert. Unter der Anleitung der Medien- und Theaterpädagogen Scot McElvany , Fiona Kelly (Belgien) und Anuscheh Amir sowie Birgit Arnold von der HZS entwickelte die junge Gruppe eine spannende Geschichte von 3 Prinzessinnen, deren einziger Wunsch es war, mit den anderen Kindern in der Umgebung zu spielen. Der König und die Königin sagten jedoch, dass schöne Prinzessinnen zu sein, hieße,  in ihrem Palast bleiben zu müssen. Die Geschichte entfaltet sich zu einem Experiment mit einem Zaubertrank, den die Prinzessinnen mixen und der misslingt, weil die Dorfkinder in Zombies verwandelt werden. Und die haben nur einen Wunsch, nämlich Prinzessinnen im Schloss zu sein. Die Prinzessinnen wissen, dass sie ihren Fehler korrigieren und einen Weg finden müssen, die Zombies zurück in die Dorfkinder zu verwandeln… Aber wie?

Warum ein Film über Zombies und Prinzessinnen, fragen Sie sich vielleicht? Während es bei dem Projekt auch darum ging, Spaß zu haben und einen Film mit Kostümen, Make-up und einigen Abenteuern zu machen, bot dieses Thema auch den Raum, über unterschiedliche Vorstellungen von Schönheit, über verschiedene Erwartungen, die Menschen an uns und die wir an andere haben, und über Toleranz und Offenheit für die Dinge, die wir nicht verstehen und vor denen wir vielleicht Angst haben, zu sprechen.

Die Premiere des fertigen Films "Zombies und Prinzessinnen" fand am 25. Februar 2013 im Mehrzweckraum der HZS statt und war ein großer Erfolg. Alle teilnehmenden Kinder erhielten zusätzlich ein Video mit ihrem Film und waren sehr stolz.   – Scot McElvany