Die „Legende vom Combo-Bau“

Die Geschichte dieses „Entlastungsbaus für den Ganztagsbetrieb“ geht zurück auf das Jahr 2006. Gemeinsam beschlossen damals Eltern, LehrerInnen und ErzieherInnen, sich zusätzliche Räume für die ganztägige Betreuung zu erschließen, um die Doppelnutzung von Klassenräumen zu vermeiden. Sie warfen ein Auge auf das erste Obergeschoss eines Wohnhauses unmittelbar neben der Mensa, das sich im Besitz des Bezirkes befand und in dem die Schule bereits das Erdgeschoss nutzte.
Im Jahr 2008 kam endlich wieder etwas mehr Bewegung in die Angelegenheit. Eltern, Schul- und Ganztagsbereichsleitung setzten sich noch energischer und nachdrücklicher beim Schulträger ein und erhielten schließlich 2010 die Finanzierungszusage für den Umbau und die Nutzung.
Jetzt ging alles sehr schnell:
Trotz einiger finanzierungsbedingter „Zwangspausen“ und fehlender Mittel für die Inneneinrichtung, erreichten wir mit hoher Eigenbeteiligung (z.B. Aktion „Tulpen für Tische“ anlässlich des Valentinstages im Februar 2010) die Fertigstellung des Combo-Baus zu den Sommerferien 2011.
Nach den Ferien zogen dann die Kinder der Jule 1 (Kl. 1-3) vom Schulgebäude mit ihren Erzieherinnen in die zwei umgebauten Einzimmerwohnungen um und fühlten sich schnell „zuhause“.
Übrigens: Es gibt heute keine Gruppen mehr, die ihre Klassenräume im Unterricht und in der außerunterrichtlichen Zeit (doppelt) nutzen müssen, doch zu eng ist es immer noch. Es soll Eltern und ErzieherInnen geben, die schon begehrliche Blicke auf den zweiten Stock des Combo-Baus geworfen haben sollen!? – Achim Aschinger